Um den hohen Ansprüchen, die wir uns für unsere Bewohner gesetzt haben Rechenschaft zu tragen, bieten wir allen Bewohnern folgende Leistungen kostenlos an:
Kostenlose "Selbstverständlichkeiten"
- Alle Mitarbeiter richten ihre Tätigkeit nach der Devise "die Arbeitgeber sind die Bewohner" aus.
- Die Bewohner logieren ausschließlich in Einzelappartements (20 qm;). Sie sind zusätzlich mit schwellenlosen Duschen, WC`s und Waschbecken ausgestattet (4,7 qm;).
- Die Personalschlüssel werden voll ausgeschöpft.
- Die Pflegesätze haben keine Polster. Notwendige Reserven für nicht planbare Aufwendungen werden durch eine „Experimentierklausel“ geregelt.
- „Pflegefabriken“ und „Intensivhaltungen“ werden zugunsten überschaubarer Heime mit familiärer Atmosphäre abgebaut werden. In unserem Hause werden nur 72 Bewohner Platz finden.
- Ortsgebundene Heime mitten im Ort erhalten Verbindung zu Freunden, Nachbarn, Vereinsmitgliedern, Kirchen und Gemeinde.
- Verwirrte Menschen werden nicht in andere Wohngruppen umgezogen, weil man einen alten Baum nicht verpflanzen sollte. Dadurch werden Einsparungen an den Pflegesätzen um ca. 5 € täglich in den betreffenden Wohngruppen ermöglicht. Eigene Bereiche („Stationen“) für Verwirrte (demente) Bewohner sollten vermieden werden. Ein Miteinander von geistig gesunden und kranken Bürgern wird nach Möglichkeit angestrebt, weil es den noch bestehenden Fähigkeiten der Dementen eher nutzt als schadet.
- Alkoholfreie Getränke (z. B. Kaffee, verschiedene Teesorten nach Wunsch der Bewohner, Mineralwasser, Fruchtsaft und Diätlimo) stehen allen Bewohnern zur Verfügung.
- Die Beschäftigungstherapie ist an 7 Tagen in der Woche vormittags und an sechs Tagen nachmittags tätig. Sie wird auch in der Einzeltherapie tätig.
- Die Organisation von Geburtstags- und sonstigen Feiern der Bewohner mit der Stellung von entsprechenden Räumlichkeiten, Geschirr, Dekoration u. dgl. erfolgt auf Wunsch der Bewohner durch das Heim.
- Besorgungsgänge führt in normalem Umfang das Haus durch.
- Örtliche Tageszeitungen liegen zur Einsicht in der Halle auf.
- Eine monatlich erscheinende Hauszeitung steht allen Bewohnern und Besuchern zur Verfügung.
- Auf Wunsch der Bewohner oder Betreuer verwaltet das Heim eine Handkasse.
- Ausflüge, Feste und Veranstaltungen werden durch das Haus organisiert und durchgeführt.
- Notwendige medizinische Fußpflege wird durch das Heim kostenlos gewährt, so weit die Krankenkasse diese Leistungen nicht gewährt.
- In den Gemeinschaftsräumen steht Fernsehen für alle Bewohner zur Verfügung.
- Begleitdienste zu ortsansässigen Ärzten, Zahnärzten, Behörden, Banken und Fachgeschäften werden durch das Haus organisiert.
- Das Heim verpflichtet sich zur Unterstützung beim Einzug und ggf. auf Wunsch Gestaltung des Appartements.
- Im Rahmen ihrer Möglichkeiten führt das Heim Reparaturen von bewohnereigenen Einrichtungsgegenständen durch.
- Ein Telefonanschluss steht jedem Bewohner zur Verfügung. Die Kosten je Einheit werden zum Selbstkostenpreis berechnet.
- Das Heim hilft den Bewohnern bei Verwaltungsangelegenheiten (Briefe schreiben, Formulare ausfüllen u. dgl.).
- Sechs Menüs werden täglich in den Wohnbereichen zu festen Zeiten serviert. Soweit die Bewohner darüber hinaus noch Hunger verspüren oder wenn sie morgens länger schlafen wollen, erhalten sie auf Wunsch weitere Mahlzeiten oder das Frühstück zu anderen Zeiten als vorgesehen.
- Soweit die Bewohner den Speisenvorschlägen der Küche nicht folgen wollen, werden ihnen Wunschmenüs zubereitet.
- Die Mahlzeiten werden auf Wunsch bettlägeriger Bewohner in deren Appartement serviert.
- Besucher sind zum Nachmittagskaffee herzlich eingeladen. Kaffee, Kuchen und sonstige Getränke werden dabei nicht berechnet.
- Alle Bewohner verbleiben in ihren Appartements, auch wenn sich ihr Gesundheitszustand physisch oder psychisch erheblich verschlechtert. Eine Trennung von geistig gesunden und dementen Bewohnern gibt es nach Möglichkeit nicht. Ein Miteinander, um die Ressourcen der debilen Bewohner voll auszuschöpfen, muss gegeben sein. Defizite betroffener Bewohner können dadurch gemildert werden.
- Kleine Haustiere sind bei den Bewohnern ebenso beliebt, wie Hochbeete, die die Bewohner selbst bepflanzen und abernten.
- Es versteht sich von selbst, dass die Heimbewohner ihren Tagesablauf selbst bestimmen. So gibt es natürlich keine Weck-, Besuchs- oder Zubettgehzeiten.
- Angebote religiöser Veranstaltungen zu festen Zeiten sind ein fester Bestandteil des Heimalltags.